Bonebridge

Bei der Bonebridge von MED-EL handelt es sich um ein teilimplantierbares aktives Knochenleitungs-Implantatsystem, das aus einem extern getragenen Audioprozessor und einem chirurgisch unter der Haut positionierten Implantat besteht.

Es handelt sich dabei um ein weiteres Hör-Implantat. Es bringt nicht wie Hörgeräte oder die bekannten Hörgeräte die Gehörknöchelchen in Schwingung. Es wird in den Knochen implantiert und bringt diesen in Schwingung. Diese  Knochenschwingungen werden dann direkt an das Innenohr weitergegeben.

Diese Art von Hörsysteme (die implantierbar und nicht-implantierbar zur Verfügung stehen) nennt man Knochenleitungshörgeräte.

Sie werden hauptsächlich verwendet bei Patienten, die eine einseitige Taubheit haben und bei denen die Höreindrücke der gehörlosen Seite auf die hörende übertragen werden sollen („CROS-Versorgung“). Außerdem steht Bonebridge für Patienten zur Verfügung, die eine gravierende Mittelohrschwerhörigkeit oder keinen angelegten äußeren Gehörgang haben.

Die HNO-Klinik der MHH hat dieses System 2011 in einer Deutschland-Premiere erstmals eingesetzt.

Weitere Informationen unter: www.medel.de