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Deutsches HörZentrum Hannover - Aktuelles:

musCI 2.0 – neue Musik für Hören mit Cochlea-Implantat

Ein Konzert speziell für CI-Träger – genau das bereitet gerade das Deutsche HörZentrum (DHZ) der HNO-Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam mit der Musikhochschule Hannover vor. „musIC 2.0“ titelt das Konzert, zu dem CI-Träger mit Familie und Freunden sowie Interessierte und Musikbegeisterte für Freitag, 13. Februar 2015, um 17 Uhr im Forum des Sparkassenverbands am Schiffgraben 6-8 eingeladen sind. Konzipiert wurde das Projekt von Professor Waldo Nogueira von der HNO-Klinik der MHH.Da Musikhören für viele Träger von Cochlea-Implantaten eher schwierig ist – das CI war bisher in erster Linie auf ein gutes Sprachverstehen ausgerichtet – muss sich vielleicht die Musik ändern, um für CI-Träger ein Genuss zu sein. Aus diesem Grund komponieren die Tonkünstler der Musikhochschule Hannover neue Stücke, die auf die Besonderheiten des Hörens mit CI abgestimmt sind. Dazu hat Prof. Nogueira viele CI-Träger gewinnen können, die sich in mehreren Treffen mit den Musikern ausgetauscht und ihnen die Möglichkeiten wie die Grenzen des CI erklärt haben.Der Eintritt ist frei, allerdings gibt es aufgrund der begrenzten Platzzahl die Konzertkarten nur per Vorbestellung. Bitte melden Sie sich dazu bei Daniela Beyer von der HNO-Klinik, beyer.daniela@mh-hannover.de, Telefon 0511 532 3016.Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Forum über Haltestelle Aegidientorplatz zu erreichen, Parkplätze stehen  im Parkhaus neben dem Forum (kostenpflichtig) zur Verfügung.

-> Poster (pdf)

 


Sozialministerin Rundt besucht die HCIG im DHZ

Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt war Ende August zu Besuch bei der Hannoverschen Cochlea-Implantat Gesellschaft e.V. (HCIG) im Deutschen HörZentrum Hannover. Rund eineinhalb Stunden hat sich die Ministerin für unseren Patientenverein Zeit genommen und sich die berufliche wie gesellschaftliche Situation hochgradig schwerhöriger bzw. gehörloser Menschen erläutern lassen. Zudem hat Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz der Ministerin die Funktionsweise eines Cochlea-Implantats erläutert und die Fortschritte unserer Forschung vorgestellt, die auf vielen Gebieten daran arbeiten, die Hörprothese so weit zu verbessern, dass sie dem natürlichen Hören immer näher kommt.

 


Unsere Mediziner sind top!

Was unsere Patienten (und wir natürlich auch) schon immer wussten:
Wir von der HNO-Klinik gehören zu den Top-Medizinern in Deutschland.
Im neuen Heft der großen Ärzteliste führt das Nachrichtenmagazin Focus
unseren Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz sowie unsere
Oberärztin Prof. Dr. med. Anke Lesinski-Schiedat als ausgewiesene Spezialisten für die Behandlung von Ohrerkrankungen auf.
Das Heft Focus Gesundheit „Deutschlands große Ärzteliste“ ist seit 17. Juni 2014 im Handel.

 


DHZ veröffentlicht bundesweit einmalige Hörtrainings-APP für CI-Träger

Ein besonderes Angebot haben die Experten vom Deutschen HörZentrum (DHZ) an der Medizinischen Hochschule Hannover erarbeitet: eine Hörtrainings-APP für CI-Patienten. Ab sofort ist das Programm mit Android Smartphone oder Tablet aus dem Google Store gratis herunterzuladen.  


„Wir bieten damit den Interessierten eine sehr gute und zeitgemäße Möglichkeit, ihr Hörvermögen selbst zu testen und durch tägliches Training zu verbessern“, erklärt Klinikdirektor Prof. Prof. h. c. Dr. Thomas Lenarz. Die Trainingsergebnisse werden dann auf dem Smartphone gespeichert und können beim nächsten Öffnen und Nutzen der APP eingesehen werden. „Das Programm ist natürlich für alle CI-Träger in ganz Deutschland offen und nicht nur für Patienten des DHZ der MHH“, betont Prof. Andreas Büchner, technischer Leiter des Deutschen HöZentrums Hannover.  


Wer im Google Store den Suchbegriff „Hörtraining“ eingibt, bekommt die APP mit einer kurzen Beschreibung angezeigt und kann diese bequem auf das Smartphone oder Tablet herunterladen. Deutschlandweit ist das DHZ damit das erste Zentrum, das eine derartige APP als Service für CI-Träger anbietet.

 


Klinische Untersuchung an der MHH: Kann ein Vitaminpräparat zum Schutz des Restgehörs bei Cochlea-Implantation beitragen?

Einen Schutz des Restgehörs erproben derzeit die Mediziner und Forscher der MHH: Es handelt sich um ein Vitaminpräparat in einer bestimmten Kombination aus den Vitaminen A, C und E sowie Magnesium. Vorversuche haben gezeigt, dass diese Vitaminmischung bei einer Cochlea-Implantation das vorhandene Restgehör, also die sensiblen Haarzellen im Innenohr, zu schützen vermag.
Konzipiert ist das Präparat für Menschen mit Restgehör in den tiefen Tonlagen, bei gleichzeitiger Schwerhörigkeit für hohe Frequenzen. Von einem Hörgerät können die Betroffenen nur wenig profitieren. Eine optimale Versorgung bietet seit einigen Jahren die sogenannte elektrisch-akustische Stimulation (EAS). Dabei werden die hohen Tonlagen über die Elektrode eines Cochlea-Implantats im Innenohr elektrisch stimuliert. Die tiefen Tonlagen registriert das Ohr durch das vorhandene Restgehör oder üblicherweise über akustische Verstärkung mittels Hörgerät. EAS kombiniert also als Hybridversorgung „das Beste aus zwei Welten“: Cochlea-Implantat und Hörgerät an einem Ohr.

Um von der EAS-Technologie zu profitieren, muss das Restgehör nach der Implantation der Elektrode erhalten bleiben. Grundlagenstudien haben nun gezeigt, dass die Kombination aus Vitamin A, C und E sowie Magnesium einen zusätzlichen Schutz des Restgehörs bewirken könnte. Die vielversprechendste Zusammensetzung der Vitamine wird nun an der MHH erprobt. „Von der klinischen Prüfung erhoffen wir uns, dass den Patienten mit Resthörvermögen ein maximaler Schutz des Gehörs geboten und dadurch nach Versorgung mit dem Cochlea-Implantat ein besseres akustisches Hören ermöglicht wird“, erklärt HNO-Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. Thomas Lenarz.

An der MHH wird das Präparat in einer sogenannten Doppelblind-Studie derzeit klinisch erprobt. Gesucht werden daher betroffene Patienten, die sich für ein CI entscheiden und teilnehmen wollen. Ansprechpartner ist die HNO-Klinik der MHH, Stichwort: Prohearing, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover.

 


 

HNO-Expertin in Multimedia

Multimedia: Unsere ärztliche Leiterin des DHZ, Prof. Lesinski-Schiedat, beantwortet als Expertin zum Thema Hören die wichtigsten Fragen im Internet-Portal Frag-den-Professor.de. Hier sehen Sie das ganze Video mit unserer Expertin.

 

-> Das Video (Verlinkung)

 


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel begeistert

 – vom Deutschen HörZentrum der HNO an der MHH und vom zehnjährigen CI-Träger Oskar

Mit seinem Charme und verschmitzten Lachen hat der kleine Oskar die Bundeskanzlerin sofort auf seiner Seite gehabt: Bei ihrem Besuch im Deutschen HörZentrum Hannover Ende 2012 sprach Dr. Angela Merkel auch mit dem zehnjährigen Gymnasiasten, der gehörlos auf die Welt kam, aber schon im ersten Lebensjahr hier an der HNO der MHH mit Cochlea-Implantaten versorgt wurde und somit normal hören und sprechen gelernt hat. Oskar erzählte der Kanzlerin von seiner Lateinarbeit, die er gerade geschrieben hat, von seinen Freunden in der Schule und davon, dass Musikhören mit CI kein Problem ist. Ganz klar, dass sie Bundeskanzlerin dem aufgeweckten Jungen sehr gern auch noch Autogramme gab.


Mit großem Interesse haben sich die Kanzlerin, Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka und Sozialministerin Aygül Özkan von Klinikdirektor Prof. Thomas Lenarz zeigen lassen, warum die Arbeit im Deutschen HörZentrum Hannover sowie die Forschungsziele des neuen Exzellenzclusters „Hearing4all“ für die vielen Betroffenen so wichtig und lebensverändernd ist. Prof. Lenarz erläuterte der Kanzlerin, wie komplex der Vorgang des Hörens ist und wie das Cochlea-Implantat eine Gehörlosigkeit bzw. hochgradige Schwerhörigkeit überwinden kann (Bild: Kerstin Wendt). Aufmerksam verfolgte sie auch die Erläuterungen zum „Bionischen Ohr“, also wie die Hörforscher aus der MHH daran arbeiten, dass sich die Nervenzellen mit der CI-Elektrode verknüpfen, damit aus derzeit 22 Elektrodenkontakten einmal mehr als 1.000 Elektrodenkontakte werden.

Mehr zum Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Deutschen HörZentrum (DHZ) und der MHH lesen und sehen Sie hier:


-> Zum Pressespiegel


Dolmetscher für Gebärdensprache

Im Krankenhaus ist eine eindeutige Kommunikation unerlässlich. Doch was ist, wenn die Patientin oder der Patient gehörlos und eine lautsprachliche Kommunikation nicht möglich ist? Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) an der Medizinischen Hochschule Hannover hat jetzt eine Applikation (App) für mobile Endgeräte entwickelt, die medizinische Dialoge in Gebärdensprache übersetzt. iSignIT-App ermöglicht mit mehr als 800 medizinischen Phrasen eine Basiskommunikation zwischen gehörlosen Patienten und dem medizinischen Personal.

Anhand von einfachen Fragen und Antworten kann sich ein schwerhöriger oder gehörloser Patient mit einem Arzt oder einer Pflegkraft verständigen. Die ausgewählten Aussagen werden mittels Videos in Gebärdensprache übersetzt. „Patienten können mithilfe der App rasch ihre Probleme beschreiben. Medizinisches Personal wiederum kann gezielt nachfragen und über Behandlungsschritte informieren“, sagt Tino Schaft vom PLRI MedAppLab. Die mobile Übersetzungshilfe iSignIT-App hat das PLRI MedAppLab gemeinsam mit dem ServiceCenter ÖGS.barrierefrei und der Entwicklerfirma Blue Owl Software erstellt. Zurzeit ist die App in englischer, deutscher und österreichischer Gebärdensprache verfügbar.

Sie kann kostenlos im App Store von Apple bezogen werden (www.isignit-app.de)

Mit Anwendungen auf Tablet-Computern und Smartphones können die Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen gehörlosen Patienten und medizinischem Personal verringert werden. „Es ist aber klar, dass iSignIT-App Gebärdensprachdolmetscher nicht ersetzen kann“, sagt Schaft. Doch sei sie ein hilfreiches Mittel, um erste Barrieren abzubauen. Gebärdensprache ist die Muttersprache der Gehörlosen. Wie bei Lautsprachen haben sich regional sehr unterschiedliche Gebärdensprachen herausgebildet. Es existieren sogar verschiedene Dialekte. Es gibt beispielsweise die deutsche, die österreichische oder die amerikanische Gebärdensprache, die wie die Lautsprachen stark voneinander abweichen. Die genaue Zahl der Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren, ist schwer einzugrenzen. Schätzungen gehen von etwa 200.000 Menschen in Deutschland aus.

Aus: MHH Info 6-2012 ts/tg

 


Bone Bridge - Neues Hörimplantat in der HNO-Klinik erstmals eingesetzt

An der HNO-Klinik der MHH ist ein neues Hörimplantat, ein sogenanntes Knochenleitungsimplantat (Bone Bridge) erstmals eingesetzt worden.

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HörZentrum Hannover wird Deutsches HörZentrum Hannover

Weltweit größtes CI-Zentrum unterstreicht Bedeutung mit neuem Namen

>> Pressemitteilung (PDF)


Nicht hören können ist keine endgültige Diagnose mehr

Heutige Hörsystemversorgung verhilft nahezu allen Menschen mit Hörproblemen aus der Stille / Bundesweiter CI-Tag am 28. Mai

>> Pressemitteilung (PDF)


MHH präsentiert ersten Patienten mit neuem Mittelohrimplantat (DACS)

13. CI-Kongress 2011 demonstriert vom 5. bis 7. Mai Meilensteine in der Hörsystemversorgung / Übertragung einer DACS-Live-OP am 6. Mai.

>> Pressemitteilung (PDF)


Hörkompetenz unter einem Dach

Interdisziplinäre Hörkompetenz unter einem Dach - zur Versorgung und Betreuung aller Arten von Schwerhörigkeit.

Schirmherr: Christian Wulff


Hörzentrum Hannover
Karl-Wiechert-Allee 3
30625 Hannover    

Telefon: 0511/532-6603
Fax: 0511/532-6833
eMail: info(a)hoerzentrum-hannover.de


Wichtige, neue Informationen

Alle CI-Patienten werden in Hannover hörerhaltend implantiert ... mehr

Die MHH implantiert in Deutschland die meisten Patienten ... mehr

Die HNO-Klinik der MHH hat Erfahrung in der Anwendung aller Hörsysteme ... mehr

Auf der Station 46 steht ab sofort ein Fallmanager zur Verfügung ... mehr





Durch die Nutzung moderner bildgebender Technologien, "Digitale Volumen-Tomographie - DVT" sind wir in der Lage, im Anschluss an die Cochlea-Implantat-Operation die korrekte Lage der Elektrode in der Hörschnecke zu überprüfen und falls notwendig, diese zu korrigieren. Das Verfahren hat sehr viel weniger Strahlenbelastung als Computertomographie (CT), die Qualität der Bildgebung ist jedoch mit der CT-Bildgebung vergleichbar. Die DVT-Untersuchung wird routinemäßig am Ende der CI-Operation bei allen Patienten durchgeführt, um die seltenen Fehllagen der Elektroden sofort zu erkennen und zu korrigieren.