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Deutsches HörZentrum Hannover

5. CI-Tennis-Turnier - Melden Sie sich jetzt an!

Das Sign-in zu unserem mittlerweile 5. Hannoverschen CI-Tennis-Turnier hat begonnen. Seien Sie dabei!

 


HNO-Expertin in Multimedia

Multimedia: Unsere ärztliche Leiterin des DHZ, Prof. Lesinski-Schiedat, beantwortet als Expertin zum Thema Hören die wichtigsten Fragen im Internet-Portal Frag-den-Professor.de. Hier sehen Sie das ganze Video mit unserer Expertin.

 

-> Das Video (Verlinkung)

 


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel begeistert

 – vom Deutschen HörZentrum der HNO an der MHH und vom zehnjährigen CI-Träger Oskar

Mit seinem Charme und verschmitzten Lachen hat der kleine Oskar die Bundeskanzlerin sofort auf seiner Seite gehabt: Bei ihrem Besuch im Deutschen HörZentrum Hannover Ende 2012 sprach Dr. Angela Merkel auch mit dem zehnjährigen Gymnasiasten, der gehörlos auf die Welt kam, aber schon im ersten Lebensjahr hier an der HNO der MHH mit Cochlea-Implantaten versorgt wurde und somit normal hören und sprechen gelernt hat. Oskar erzählte der Kanzlerin von seiner Lateinarbeit, die er gerade geschrieben hat, von seinen Freunden in der Schule und davon, dass Musikhören mit CI kein Problem ist. Ganz klar, dass sie Bundeskanzlerin dem aufgeweckten Jungen sehr gern auch noch Autogramme gab.


Mit großem Interesse haben sich die Kanzlerin, Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka und Sozialministerin Aygül Özkan von Klinikdirektor Prof. Thomas Lenarz zeigen lassen, warum die Arbeit im Deutschen HörZentrum Hannover sowie die Forschungsziele des neuen Exzellenzclusters „Hearing4all“ für die vielen Betroffenen so wichtig und lebensverändernd ist. Prof. Lenarz erläuterte der Kanzlerin, wie komplex der Vorgang des Hörens ist und wie das Cochlea-Implantat eine Gehörlosigkeit bzw. hochgradige Schwerhörigkeit überwinden kann (Bild: Kerstin Wendt). Aufmerksam verfolgte sie auch die Erläuterungen zum „Bionischen Ohr“, also wie die Hörforscher aus der MHH daran arbeiten, dass sich die Nervenzellen mit der CI-Elektrode verknüpfen, damit aus derzeit 22 Elektrodenkontakten einmal mehr als 1.000 Elektrodenkontakte werden.

Mehr zum Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Deutschen HörZentrum (DHZ) und der MHH lesen und sehen Sie hier:


-> Zum Pressespiegel


Dolmetscher für Gebärdensprache

Im Krankenhaus ist eine eindeutige Kommunikation unerlässlich. Doch was ist, wenn die Patientin oder der Patient gehörlos und eine lautsprachliche Kommunikation nicht möglich ist? Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) an der Medizinischen Hochschule Hannover hat jetzt eine Applikation (App) für mobile Endgeräte entwickelt, die medizinische Dialoge in Gebärdensprache übersetzt. iSignIT-App ermöglicht mit mehr als 800 medizinischen Phrasen eine Basiskommunikation zwischen gehörlosen Patienten und dem medizinischen Personal.

Anhand von einfachen Fragen und Antworten kann sich ein schwerhöriger oder gehörloser Patient mit einem Arzt oder einer Pflegkraft verständigen. Die ausgewählten Aussagen werden mittels Videos in Gebärdensprache übersetzt. „Patienten können mithilfe der App rasch ihre Probleme beschreiben. Medizinisches Personal wiederum kann gezielt nachfragen und über Behandlungsschritte informieren“, sagt Tino Schaft vom PLRI MedAppLab. Die mobile Übersetzungshilfe iSignIT-App hat das PLRI MedAppLab gemeinsam mit dem ServiceCenter ÖGS.barrierefrei und der Entwicklerfirma Blue Owl Software erstellt. Zurzeit ist die App in englischer, deutscher und österreichischer Gebärdensprache verfügbar.

Sie kann kostenlos im App Store von Apple bezogen werden (www.isignit-app.de)

Mit Anwendungen auf Tablet-Computern und Smartphones können die Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen gehörlosen Patienten und medizinischem Personal verringert werden. „Es ist aber klar, dass iSignIT-App Gebärdensprachdolmetscher nicht ersetzen kann“, sagt Schaft. Doch sei sie ein hilfreiches Mittel, um erste Barrieren abzubauen. Gebärdensprache ist die Muttersprache der Gehörlosen. Wie bei Lautsprachen haben sich regional sehr unterschiedliche Gebärdensprachen herausgebildet. Es existieren sogar verschiedene Dialekte. Es gibt beispielsweise die deutsche, die österreichische oder die amerikanische Gebärdensprache, die wie die Lautsprachen stark voneinander abweichen. Die genaue Zahl der Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren, ist schwer einzugrenzen. Schätzungen gehen von etwa 200.000 Menschen in Deutschland aus.

Aus: MHH Info 6-2012 ts/tg

 


"Ein großartiger Tag für die Hörforschung": HNO-Klinik holt begehrte Exzellenzinitiative nach Hannover

Die Hör-Standorte Hannover und Oldenburg haben den Sprung in die Exzellenzinitiative geschafft: Ihr gemeinsamer Exzellenzclusterantrag „Hearing4all“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat mit 34 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren gefördert. Am Konsortium rund um das Thema Hören sind neben der Medizinischen Hochschule Hannover, der Universität Oldenburg und der Leibniz Universität Hannover auch die Hörzentren Hannover und Oldenburg, das Kompetenzzentrum HörTech, die Jade Hochschule, die Fraunhofer Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie und das Verbundinstitut für Audio- und Neurotechnologie VIANNA in Hannover beteiligt.
„Dies ist ein großartiger Tag für die Hörforschung. Wir sind sehr stolz und freuen uns über die Krönung unserer bisherigen gemeinsamen Anstrengungen “, erklärt Professor Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der MHH und Sprecher des Exzellenzclusters für die Beteiligten aus Hannover . „Wir sind froh, dass wir in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative trotz verschärfter Konkurrenz unsere Position noch ausbauen konnten“, sagt MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann. „Damit haben wir unsere Stellung an der Spitze der forschenden hochschulmedizinischen Einrichtungen in Deutschland und Europa festigen können“, betont er.


Ziel des interdisziplinären Verbundprojekts ist das „Hören für alle“, denn allein in Deutschland leiden rund 15 Millionen Menschen (darunter mehr als 50% der über 65-Jährigen) unter behandlungsbedürftigem Hörverlust und daher unter erheblichen sozialen und gesellschaftlichen Nachteilen. „Mit verbesserter Diagnostik und abgestimmter Versorgung mit individuell passenden Hörhilfen können wir die Lebenssituation der Betroffenen entscheidend verbessern – sei es im Beruf oder in der Freizeit. So liegt unser Schwerpunkt in Hannover auf grundlegenden revolutionären Methoden der Diagnostik und der Wiederherstellung des Hörvermögens – und das gelingt uns dank der mittlerweile Vielzahl an unterschiedlichen Hörimplantaten. Durch den Exzellenzcluster werden unsere internationale Spitzenstellung auf diesem Gebiet weiter ausbauen“ prophezeit Prof. Lenarz.


Vorgesehen ist zudem eine enge Kooperation mit allen weltweit führenden Hörimplantat- und Hörgeräte-Herstellern. „Bereits jetzt sind in der Mehrzahl aller Cochlea-Implantate und Hörgeräte unsere technologischen Entwicklungen aus Hannover oder Oldenburg enthalten“ so Prof. Lenarz.


Bone Bridge - Neues Hörimplantat in der HNO-Klinik erstmals eingesetzt

An der HNO-Klinik der MHH ist ein neues Hörimplantat, ein sogenanntes Knochenleitungsimplantat (Bone Bridge) erstmals eingesetzt worden.

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HörZentrum Hannover wird Deutsches HörZentrum Hannover

Weltweit größtes CI-Zentrum unterstreicht Bedeutung mit neuem Namen

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Nicht hören können ist keine endgültige Diagnose mehr

Heutige Hörsystemversorgung verhilft nahezu allen Menschen mit Hörproblemen aus der Stille / Bundesweiter CI-Tag am 28. Mai

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MHH präsentiert ersten Patienten mit neuem Mittelohrimplantat (DACS)

13. CI-Kongress 2011 demonstriert vom 5. bis 7. Mai Meilensteine in der Hörsystemversorgung / Übertragung einer DACS-Live-OP am 6. Mai.

>> Pressemitteilung (PDF)


Hörkompetenz unter einem Dach

Interdisziplinäre Hörkompetenz unter einem Dach - zur Versorgung und Betreuung aller Arten von Schwerhörigkeit.

Schirmherr: Christian Wulff


Hörzentrum Hannover
Karl-Wiechert-Allee 3
30625 Hannover    

Telefon: 0511/532-6603
Fax: 0511/532-6833
eMail: info(a)hoerzentrum-hannover.de


Wichtige, neue Informationen

Alle CI-Patienten werden in Hannover hörerhaltend implantiert ... mehr

Die MHH implantiert in Deutschland die meisten Patienten ... mehr

Die HNO-Klinik der MHH hat Erfahrung in der Anwendung aller Hörsysteme ... mehr

Auf der Station 46 steht ab sofort ein Fallmanager zur Verfügung ... mehr





Durch die Nutzung moderner bildgebender Technologien, "Digitale Volumen-Tomographie - DVT" sind wir in der Lage, im Anschluss an die Cochlea-Implantat-Operation die korrekte Lage der Elektrode in der Hörschnecke zu überprüfen und falls notwendig, diese zu korrigieren. Das Verfahren hat sehr viel weniger Strahlenbelastung als Computertomographie (CT), die Qualität der Bildgebung ist jedoch mit der CT-Bildgebung vergleichbar. Die DVT-Untersuchung wird routinemäßig am Ende der CI-Operation bei allen Patienten durchgeführt, um die seltenen Fehllagen der Elektroden sofort zu erkennen und zu korrigieren.