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Deutsches HörZentrum Hannover - Aktuelles:

7. Hannoversches CI-Tennisturnier

Es ist wieder soweit:

 

Wir laden herzlich ein zu unserem mittlerweile 7. CI-Tennis-Turnier für CI Träger und deren Angehörige und Freunde aller Altersgruppen, aller Spielklassen.

Austragungsort: Hannoverscher Tennis-Verein HTV e.V., Bonner Straße (Hannover Südstadt)

sign-in ist ab sofort möglich im DHZ-Sekretariat oder per mail an unsere Oberärztin Prof. Dr. Lesinski-Schiedat: les@hoerzentrum-hannover.de

 


DHZ veröffentlicht bundesweit einmalige Hörtrainings-APP für CI-Träger

Ein besonderes Angebot haben die Experten vom Deutschen HörZentrum (DHZ) an der Medizinischen Hochschule Hannover erarbeitet: eine Hörtrainings-APP für CI-Patienten. Ab sofort ist das Programm mit Android Smartphone oder Tablet aus dem Google Store gratis herunterzuladen.  


„Wir bieten damit den Interessierten eine sehr gute und zeitgemäße Möglichkeit, ihr Hörvermögen selbst zu testen und durch tägliches Training zu verbessern“, erklärt Klinikdirektor Prof. Prof. h. c. Dr. Thomas Lenarz. Die Trainingsergebnisse werden dann auf dem Smartphone gespeichert und können beim nächsten Öffnen und Nutzen der APP eingesehen werden. „Das Programm ist natürlich für alle CI-Träger in ganz Deutschland offen und nicht nur für Patienten des DHZ der MHH“, betont Prof. Andreas Büchner, technischer Leiter des Deutschen HöZentrums Hannover.  


Wer im Google Store den Suchbegriff „Hörtraining“ eingibt, bekommt die APP mit einer kurzen Beschreibung angezeigt und kann diese bequem auf das Smartphone oder Tablet herunterladen. Deutschlandweit ist das DHZ damit das erste Zentrum, das eine derartige APP als Service für CI-Träger anbietet.

 


HNO-Expertin in Multimedia

Multimedia: Unsere ärztliche Leiterin des DHZ, Prof. Lesinski-Schiedat, beantwortet als Expertin zum Thema Hören die wichtigsten Fragen im Internet-Portal Frag-den-Professor.de. Hier sehen Sie das ganze Video mit unserer Expertin.

 

-> Das Video (Verlinkung)

 


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel begeistert

 – vom Deutschen HörZentrum der HNO an der MHH und vom zehnjährigen CI-Träger Oskar

Mit seinem Charme und verschmitzten Lachen hat der kleine Oskar die Bundeskanzlerin sofort auf seiner Seite gehabt: Bei ihrem Besuch im Deutschen HörZentrum Hannover Ende 2012 sprach Dr. Angela Merkel auch mit dem zehnjährigen Gymnasiasten, der gehörlos auf die Welt kam, aber schon im ersten Lebensjahr hier an der HNO der MHH mit Cochlea-Implantaten versorgt wurde und somit normal hören und sprechen gelernt hat. Oskar erzählte der Kanzlerin von seiner Lateinarbeit, die er gerade geschrieben hat, von seinen Freunden in der Schule und davon, dass Musikhören mit CI kein Problem ist. Ganz klar, dass sie Bundeskanzlerin dem aufgeweckten Jungen sehr gern auch noch Autogramme gab.


Mit großem Interesse haben sich die Kanzlerin, Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka und Sozialministerin Aygül Özkan von Klinikdirektor Prof. Thomas Lenarz zeigen lassen, warum die Arbeit im Deutschen HörZentrum Hannover sowie die Forschungsziele des neuen Exzellenzclusters „Hearing4all“ für die vielen Betroffenen so wichtig und lebensverändernd ist. Prof. Lenarz erläuterte der Kanzlerin, wie komplex der Vorgang des Hörens ist und wie das Cochlea-Implantat eine Gehörlosigkeit bzw. hochgradige Schwerhörigkeit überwinden kann (Bild: Kerstin Wendt). Aufmerksam verfolgte sie auch die Erläuterungen zum „Bionischen Ohr“, also wie die Hörforscher aus der MHH daran arbeiten, dass sich die Nervenzellen mit der CI-Elektrode verknüpfen, damit aus derzeit 22 Elektrodenkontakten einmal mehr als 1.000 Elektrodenkontakte werden.

Mehr zum Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Deutschen HörZentrum (DHZ) und der MHH lesen und sehen Sie hier:


-> Zum Pressespiegel


Dolmetscher für Gebärdensprache

Im Krankenhaus ist eine eindeutige Kommunikation unerlässlich. Doch was ist, wenn die Patientin oder der Patient gehörlos und eine lautsprachliche Kommunikation nicht möglich ist? Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) an der Medizinischen Hochschule Hannover hat jetzt eine Applikation (App) für mobile Endgeräte entwickelt, die medizinische Dialoge in Gebärdensprache übersetzt. iSignIT-App ermöglicht mit mehr als 800 medizinischen Phrasen eine Basiskommunikation zwischen gehörlosen Patienten und dem medizinischen Personal.

Anhand von einfachen Fragen und Antworten kann sich ein schwerhöriger oder gehörloser Patient mit einem Arzt oder einer Pflegkraft verständigen. Die ausgewählten Aussagen werden mittels Videos in Gebärdensprache übersetzt. „Patienten können mithilfe der App rasch ihre Probleme beschreiben. Medizinisches Personal wiederum kann gezielt nachfragen und über Behandlungsschritte informieren“, sagt Tino Schaft vom PLRI MedAppLab. Die mobile Übersetzungshilfe iSignIT-App hat das PLRI MedAppLab gemeinsam mit dem ServiceCenter ÖGS.barrierefrei und der Entwicklerfirma Blue Owl Software erstellt. Zurzeit ist die App in englischer, deutscher und österreichischer Gebärdensprache verfügbar.

Sie kann kostenlos im App Store von Apple bezogen werden (www.isignit-app.de)

Mit Anwendungen auf Tablet-Computern und Smartphones können die Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen gehörlosen Patienten und medizinischem Personal verringert werden. „Es ist aber klar, dass iSignIT-App Gebärdensprachdolmetscher nicht ersetzen kann“, sagt Schaft. Doch sei sie ein hilfreiches Mittel, um erste Barrieren abzubauen. Gebärdensprache ist die Muttersprache der Gehörlosen. Wie bei Lautsprachen haben sich regional sehr unterschiedliche Gebärdensprachen herausgebildet. Es existieren sogar verschiedene Dialekte. Es gibt beispielsweise die deutsche, die österreichische oder die amerikanische Gebärdensprache, die wie die Lautsprachen stark voneinander abweichen. Die genaue Zahl der Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren, ist schwer einzugrenzen. Schätzungen gehen von etwa 200.000 Menschen in Deutschland aus.

Aus: MHH Info 6-2012 ts/tg

 


Hörkompetenz unter einem Dach

Interdisziplinäre Hörkompetenz unter einem Dach - zur Versorgung und Betreuung aller Arten von Schwerhörigkeit.

Schirmherr: Christian Wulff


Deutsches HörZentrum Hannover
Karl-Wiechert-Allee 3
30625 Hannover    

Telefon: 0511/532-6603
Fax: 0511/532-6833
eMail: info(a)hoerzentrum-hannover.de


 

Wichtige, neue Informationen

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Durch die Nutzung moderner bildgebender Technologien, "Digitale Volumen-Tomographie - DVT" sind wir in der Lage, im Anschluss an die Cochlea-Implantat-Operation die korrekte Lage der Elektrode in der Hörschnecke zu überprüfen und falls notwendig, diese zu korrigieren. Das Verfahren hat sehr viel weniger Strahlenbelastung als Computertomographie (CT), die Qualität der Bildgebung ist jedoch mit der CT-Bildgebung vergleichbar. Die DVT-Untersuchung wird routinemäßig am Ende der CI-Operation bei allen Patienten durchgeführt, um die seltenen Fehllagen der Elektroden sofort zu erkennen und zu korrigieren.