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Deutsches HörZentrum Hannover

Einladung zum Vortrag:

Hören trotz Taubheit - das Cochlea-Implantat

In diesem Jahr begehen wir an HNO-Klinik und DHZ ein ganz besonderes Jubiläum: 30 Jahre Cochlea-Implantation an der MHH. Daher laden wir Sie zu einem Vortrag ein, in dem wir Ihnen diese besondere Hörprothese vorstellen, die schon so vielen Menschen den Weg aus der Stille bereitet hat.

23. April 2014
18 bis 19.30 Uhr
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
Hörsaal M

 


 

In Vertretung von Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz wird Prof. Anke Lesinski-Schiedat beim 18. Berliner Kolloquium der Daimler und Benz Stiftung einen Vortrag halten. Das Kolloqium titel MenschMaschine-Visionen und beginnt am 4. Juni 2014 um 11 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin.

Anmeldungen, Informationen etc. finden Sie im Kolloquiums-Flyer -> hier als pdf

Ein kurzweiliger Abend mit Autor Alexander Görsdorf

Einen mehr als kurzweiligen Abend haben knapp 60 Zuhörer im DHZ bei der Lesung von Alexander Görsdorf erlebt. Der Autor trug Witziges und Nachdenkliches aus seinem Buch: „Taube Nuss, Nichtgehörtes aus dem Leben eines Schwerhörigen“ vor. Rund zwei Stunden unterhielt Görsdorf sein begeistertes Publikum. 


Sie haben den Abend verpasst? Kein Problem: Dem DHZ hat Alexander Görsdorf versprochen, die Lesung zu wiederholen. Noch in diesem Jahr wollen wir einen erneuten Termin anbieten!

-> Poster

 

 


MHH sucht normalhörende Teilnehmer für EEG-Studie

Die Neurologische Klinik der MHH sucht normalhörende Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, die an einer Studie teilnehmen, bei der Gehirnströme mittels Elektroenzephalographie (EEG) gemessen werden. EEG ist weder schmerzhaft noch schädlich und ein Standardverfahren in der Medizin und Forschung. Langfristig soll die Studie dazu beitragen, die Rehabilitations-Maßnahmen (und damit auch das subjektive Hörempfinden) nach der Einsetzung eines Cochlea-Implantats (CI) bei taub geborenen oder ertaubten Patienten zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, vergleichen wir die Gehirnströme von Normalhörenden und  CI-Trägern, da noch nicht bekannt ist, wie die Anpassung des Gehirns an das neue künstliche CI-Signal bei CI-Trägern funktioniert.
Die Untersuchung dauert maximal drei Stunden. Eine Aufwandsentschädigung von 8 Euro pro Stunde ist möglich.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Svenja Schulte, Telefon: 0511/ 532 7233, E-Mail: Svenja.Schulte@stud.mh-hannover.de

 


DHZ veröffentlicht bundesweit einmalige Hörtrainings-APP für CI-Träger

Ein besonderes Angebot haben die Experten vom Deutschen HörZentrum (DHZ) an der Medizinischen Hochschule Hannover erarbeitet: eine Hörtrainings-APP für CI-Patienten. Ab sofort ist das Programm mit Android Smartphone oder Tablet aus dem Google Store gratis herunterzuladen.  


„Wir bieten damit den Interessierten eine sehr gute und zeitgemäße Möglichkeit, ihr Hörvermögen selbst zu testen und durch tägliches Training zu verbessern“, erklärt Klinikdirektor Prof. Prof. h. c. Dr. Thomas Lenarz. Die Trainingsergebnisse werden dann auf dem Smartphone gespeichert und können beim nächsten Öffnen und Nutzen der APP eingesehen werden. „Das Programm ist natürlich für alle CI-Träger in ganz Deutschland offen und nicht nur für Patienten des DHZ der MHH“, betont Prof. Andreas Büchner, technischer Leiter des Deutschen HöZentrums Hannover.  


Wer im Google Store den Suchbegriff „Hörtraining“ eingibt, bekommt die APP mit einer kurzen Beschreibung angezeigt und kann diese bequem auf das Smartphone oder Tablet herunterladen. Deutschlandweit ist das DHZ damit das erste Zentrum, das eine derartige APP als Service für CI-Träger anbietet.

 


 

Klinische Untersuchung an der MHH: Kann ein Vitaminpräparat zum Schutz des Restgehörs bei Cochlea-Implantation beitragen?

Einen Schutz des Restgehörs erproben derzeit die Mediziner und Forscher der MHH: Es handelt sich um ein Vitaminpräparat in einer bestimmten Kombination aus den Vitaminen A, C und E sowie Magnesium. Vorversuche haben gezeigt, dass diese Vitaminmischung bei einer Cochlea-Implantation das vorhandene Restgehör, also die sensiblen Haarzellen im Innenohr, zu schützen vermag.
Konzipiert ist das Präparat für Menschen mit Restgehör in den tiefen Tonlagen, bei gleichzeitiger Schwerhörigkeit für hohe Frequenzen. Von einem Hörgerät können die Betroffenen nur wenig profitieren. Eine optimale Versorgung bietet seit einigen Jahren die sogenannte elektrisch-akustische Stimulation (EAS). Dabei werden die hohen Tonlagen über die Elektrode eines Cochlea-Implantats im Innenohr elektrisch stimuliert. Die tiefen Tonlagen registriert das Ohr durch das vorhandene Restgehör oder üblicherweise über akustische Verstärkung mittels Hörgerät. EAS kombiniert also als Hybridversorgung „das Beste aus zwei Welten“: Cochlea-Implantat und Hörgerät an einem Ohr.

Um von der EAS-Technologie zu profitieren, muss das Restgehör nach der Implantation der Elektrode erhalten bleiben. Grundlagenstudien haben nun gezeigt, dass die Kombination aus Vitamin A, C und E sowie Magnesium einen zusätzlichen Schutz des Restgehörs bewirken könnte. Die vielversprechendste Zusammensetzung der Vitamine wird nun an der MHH erprobt. „Von der klinischen Prüfung erhoffen wir uns, dass den Patienten mit Resthörvermögen ein maximaler Schutz des Gehörs geboten und dadurch nach Versorgung mit dem Cochlea-Implantat ein besseres akustisches Hören ermöglicht wird“, erklärt HNO-Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. Thomas Lenarz.

An der MHH wird das Präparat in einer sogenannten Doppelblind-Studie derzeit klinisch erprobt. Gesucht werden daher betroffene Patienten, die sich für ein CI entscheiden und teilnehmen wollen. Ansprechpartner ist die HNO-Klinik der MHH, Stichwort: Prohearing, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover.

 


 

Zehn Jahre DHZ: Vom „CI-Team“ zum weltweit größten Cochlea-Implantat-Zentrum


Mit einem Festakt hat die HNO-Klinik der MHH das zehnjährige Bestehen des Deutschen HörZentrums Hannover Anfang September gefeiert. Hochkarätig war dabei die Rednerliste, die damit auch die Bedeutung dieses Jubiläums für die Menschen unterstreicht: Zwar konnte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil kurzfristig nicht persönlich erscheinen, war aber mit einer Videobotschaft präsent. Neben der Staatssekretärin aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Andrea Hoops, und dem MHH-Präsidenten Prof. Christopher Baum waren Firmenvertreter wie Christoph Zimmer von Advanced Bionics, Hansjörg Schößer von MED-EL und Martin Kind von KIND Hörgeräte unter den Rednern. Auch Dr. Sabine Voermans von der Techniker Krankenkasse Niedersachsen, Prof. Birger Kollmeier als Sprecher des Exzellenzclusters Hearing4all sowie Franz Hermann von der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft sprachen herzliche Grußworte.

Seit der Gründung 2003 hat sich das Deutsche HörZentrum (DHZ) der HNO-Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zu einem international anerkannten Kompetenzträger für die Behandlung von Schwerhörigkeiten aller Art entwickelt. Mit bislang fast 7.000 CI-Operationen seit 1984 ist die Klinik das größte CI-Zentrum weltweit. Jährlich kommen rund 500 neue CI-Patienten hinzu. „Diese bemerkenswerte Entwicklung steht paradigmatisch für die Philosophie unserer Hochschule: forschungsbasiert werden Lösungen für ein bedeutendes Gesundheitsproblem entwickelt, mit hoher Akzeptanz bei Patienten und Ärzten“, betonte MHH-Präsident Professor Dr. Christopher Baum in seinem Grußwort.

Im Bereich der Forschung hat die HNO-Klinik mit dem DHZ eine internationale Spitzenstellung erreicht – hieraus ergeben sich wesentliche Impulse für den Wissenschaftsstandort Hannover und das Land Niedersachsen. „Ich darf Ihnen im Namen der Landesregierung ein großes Kompliment machen für das besondere Engagement, die herausragenden Leistungen und die großen Erfolge des HörZentrums“, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Sie leisten seit vielen Jahren eine ganz hervorragende Arbeit. Einer der ‚Schlüssel’ Ihrer medizinischen Leistungsfähigkeit und Ihrer steten Innovation ist sicherlich die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Unternehmen und anderen Akteuren“.Die Anerkennung dieser Leistungen zeigt sich nicht zuletzt in der Vergabe von EU-Projekten, dem Exzellenzcluster Hearing4all und dem Besuch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Ende 2012 sowie des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück im April dieses Jahres.„In den vergangenen zehn Jahren ist es uns gelungen, vielen unserer Patienten zu mehr Lebensqualität und sozialer wie beruflicher Integration zu verhelfen, sowie den Kindern den Weg zu mehr Bildungschancen zu eröffnen. Es wird leicht vergessen, dass Schwerhörigkeit mit rund 15 Millionen Betroffenen allein in Deutschland eine Volkskrankheit ist, für die es aber effektive Therapiemöglichkeiten gibt. Und in den vergangenen fünf Jahren sind diese therapeutischen Optionen exponentiell gestiegen. Im DHZ können wir sogar das volle Spektrum an Hörstörungen interdisziplinär behandeln – und das in einer europaweit einzigartigen Konzeption“, erklärte HNO-Klinikdirektor Professor Dr. Thomas Lenarz.Professor Dr. Andreas Büchner, wissenschaftlicher Leiter des DHZ, ergänzte: „Eine große Herausforderung ist es für mich und für andere internationale Wissenschaftler im DHZ, Erklärungen für Hörstörungen zu finden und neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Mit unseren Ergebnissen sind wir dabei führend: In fast jedem CI steckt Fachwissen aus dem DHZ in Hannover.“

Gegründet wurde das HörZentrum Hannover 2003, es ging aus dem “CI-Team”hervor, das seit der allerersten Cochlea-Implantation 1984 in der HNO-Klinik der MHH existierte. Am 3. September 2011 wurde das HörZentrum umbenannt in “Deutsches HörZentrum Hannover (DHZ)”, um die Bedeutung des weltweit größten Hörzentrums und der weltweit größten Klinik zur CI-Versorgung zu unterstreichen.

„Wir wollen auch mit unserem Namen zeigen, dass wir weit über die Grenzen Hannovers und Niedersachsens hinaus tätig sind“, erklärte Professor Lenarz. Zwei Drittel der mit einem Cochlea-Implantat versorgten Patienten des DHZ kommen aus dem ganzen Bundesgebiet, nur rund ein Drittel kommt aus Niedersachsen und Hannover.

(im Bild: MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg (v.l.), Franz Hermann, Christoph Zimmer, Prof. Thomas Lenarz, Andrea Hoops, Hans-Peter Zenner, Martin Kind, Hansjörg Schößer, Dr. Sabine Voermanns und Prof. Birger Kollmeier / Foto: Kaiser, MHH)

 


HNO-Expertin in Multimedia

Multimedia: Unsere ärztliche Leiterin des DHZ, Prof. Lesinski-Schiedat, beantwortet als Expertin zum Thema Hören die wichtigsten Fragen im Internet-Portal Frag-den-Professor.de. Hier sehen Sie das ganze Video mit unserer Expertin.

 

-> Das Video (Verlinkung)

 


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel begeistert

 – vom Deutschen HörZentrum der HNO an der MHH und vom zehnjährigen CI-Träger Oskar

Mit seinem Charme und verschmitzten Lachen hat der kleine Oskar die Bundeskanzlerin sofort auf seiner Seite gehabt: Bei ihrem Besuch im Deutschen HörZentrum Hannover Ende 2012 sprach Dr. Angela Merkel auch mit dem zehnjährigen Gymnasiasten, der gehörlos auf die Welt kam, aber schon im ersten Lebensjahr hier an der HNO der MHH mit Cochlea-Implantaten versorgt wurde und somit normal hören und sprechen gelernt hat. Oskar erzählte der Kanzlerin von seiner Lateinarbeit, die er gerade geschrieben hat, von seinen Freunden in der Schule und davon, dass Musikhören mit CI kein Problem ist. Ganz klar, dass sie Bundeskanzlerin dem aufgeweckten Jungen sehr gern auch noch Autogramme gab.


Mit großem Interesse haben sich die Kanzlerin, Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka und Sozialministerin Aygül Özkan von Klinikdirektor Prof. Thomas Lenarz zeigen lassen, warum die Arbeit im Deutschen HörZentrum Hannover sowie die Forschungsziele des neuen Exzellenzclusters „Hearing4all“ für die vielen Betroffenen so wichtig und lebensverändernd ist. Prof. Lenarz erläuterte der Kanzlerin, wie komplex der Vorgang des Hörens ist und wie das Cochlea-Implantat eine Gehörlosigkeit bzw. hochgradige Schwerhörigkeit überwinden kann (Bild: Kerstin Wendt). Aufmerksam verfolgte sie auch die Erläuterungen zum „Bionischen Ohr“, also wie die Hörforscher aus der MHH daran arbeiten, dass sich die Nervenzellen mit der CI-Elektrode verknüpfen, damit aus derzeit 22 Elektrodenkontakten einmal mehr als 1.000 Elektrodenkontakte werden.

Mehr zum Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Deutschen HörZentrum (DHZ) und der MHH lesen und sehen Sie hier:


-> Zum Pressespiegel


Dolmetscher für Gebärdensprache

Im Krankenhaus ist eine eindeutige Kommunikation unerlässlich. Doch was ist, wenn die Patientin oder der Patient gehörlos und eine lautsprachliche Kommunikation nicht möglich ist? Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) an der Medizinischen Hochschule Hannover hat jetzt eine Applikation (App) für mobile Endgeräte entwickelt, die medizinische Dialoge in Gebärdensprache übersetzt. iSignIT-App ermöglicht mit mehr als 800 medizinischen Phrasen eine Basiskommunikation zwischen gehörlosen Patienten und dem medizinischen Personal.

Anhand von einfachen Fragen und Antworten kann sich ein schwerhöriger oder gehörloser Patient mit einem Arzt oder einer Pflegkraft verständigen. Die ausgewählten Aussagen werden mittels Videos in Gebärdensprache übersetzt. „Patienten können mithilfe der App rasch ihre Probleme beschreiben. Medizinisches Personal wiederum kann gezielt nachfragen und über Behandlungsschritte informieren“, sagt Tino Schaft vom PLRI MedAppLab. Die mobile Übersetzungshilfe iSignIT-App hat das PLRI MedAppLab gemeinsam mit dem ServiceCenter ÖGS.barrierefrei und der Entwicklerfirma Blue Owl Software erstellt. Zurzeit ist die App in englischer, deutscher und österreichischer Gebärdensprache verfügbar.

Sie kann kostenlos im App Store von Apple bezogen werden (www.isignit-app.de)

Mit Anwendungen auf Tablet-Computern und Smartphones können die Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen gehörlosen Patienten und medizinischem Personal verringert werden. „Es ist aber klar, dass iSignIT-App Gebärdensprachdolmetscher nicht ersetzen kann“, sagt Schaft. Doch sei sie ein hilfreiches Mittel, um erste Barrieren abzubauen. Gebärdensprache ist die Muttersprache der Gehörlosen. Wie bei Lautsprachen haben sich regional sehr unterschiedliche Gebärdensprachen herausgebildet. Es existieren sogar verschiedene Dialekte. Es gibt beispielsweise die deutsche, die österreichische oder die amerikanische Gebärdensprache, die wie die Lautsprachen stark voneinander abweichen. Die genaue Zahl der Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren, ist schwer einzugrenzen. Schätzungen gehen von etwa 200.000 Menschen in Deutschland aus.

Aus: MHH Info 6-2012 ts/tg

 


"Ein großartiger Tag für die Hörforschung": HNO-Klinik holt begehrte Exzellenzinitiative nach Hannover

Die Hör-Standorte Hannover und Oldenburg haben den Sprung in die Exzellenzinitiative geschafft: Ihr gemeinsamer Exzellenzclusterantrag „Hearing4all“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat mit 34 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren gefördert. Am Konsortium rund um das Thema Hören sind neben der Medizinischen Hochschule Hannover, der Universität Oldenburg und der Leibniz Universität Hannover auch die Hörzentren Hannover und Oldenburg, das Kompetenzzentrum HörTech, die Jade Hochschule, die Fraunhofer Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie und das Verbundinstitut für Audio- und Neurotechnologie VIANNA in Hannover beteiligt.
„Dies ist ein großartiger Tag für die Hörforschung. Wir sind sehr stolz und freuen uns über die Krönung unserer bisherigen gemeinsamen Anstrengungen “, erklärt Professor Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der MHH und Sprecher des Exzellenzclusters für die Beteiligten aus Hannover . „Wir sind froh, dass wir in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative trotz verschärfter Konkurrenz unsere Position noch ausbauen konnten“, sagt MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann. „Damit haben wir unsere Stellung an der Spitze der forschenden hochschulmedizinischen Einrichtungen in Deutschland und Europa festigen können“, betont er.


Ziel des interdisziplinären Verbundprojekts ist das „Hören für alle“, denn allein in Deutschland leiden rund 15 Millionen Menschen (darunter mehr als 50% der über 65-Jährigen) unter behandlungsbedürftigem Hörverlust und daher unter erheblichen sozialen und gesellschaftlichen Nachteilen. „Mit verbesserter Diagnostik und abgestimmter Versorgung mit individuell passenden Hörhilfen können wir die Lebenssituation der Betroffenen entscheidend verbessern – sei es im Beruf oder in der Freizeit. So liegt unser Schwerpunkt in Hannover auf grundlegenden revolutionären Methoden der Diagnostik und der Wiederherstellung des Hörvermögens – und das gelingt uns dank der mittlerweile Vielzahl an unterschiedlichen Hörimplantaten. Durch den Exzellenzcluster werden unsere internationale Spitzenstellung auf diesem Gebiet weiter ausbauen“ prophezeit Prof. Lenarz.


Vorgesehen ist zudem eine enge Kooperation mit allen weltweit führenden Hörimplantat- und Hörgeräte-Herstellern. „Bereits jetzt sind in der Mehrzahl aller Cochlea-Implantate und Hörgeräte unsere technologischen Entwicklungen aus Hannover oder Oldenburg enthalten“ so Prof. Lenarz.


Bone Bridge - Neues Hörimplantat in der HNO-Klinik erstmals eingesetzt

An der HNO-Klinik der MHH ist ein neues Hörimplantat, ein sogenanntes Knochenleitungsimplantat (Bone Bridge) erstmals eingesetzt worden.

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HörZentrum Hannover wird Deutsches HörZentrum Hannover

Weltweit größtes CI-Zentrum unterstreicht Bedeutung mit neuem Namen

>> Pressemitteilung (PDF)


Nicht hören können ist keine endgültige Diagnose mehr

Heutige Hörsystemversorgung verhilft nahezu allen Menschen mit Hörproblemen aus der Stille / Bundesweiter CI-Tag am 28. Mai

>> Pressemitteilung (PDF)


MHH präsentiert ersten Patienten mit neuem Mittelohrimplantat (DACS)

13. CI-Kongress 2011 demonstriert vom 5. bis 7. Mai Meilensteine in der Hörsystemversorgung / Übertragung einer DACS-Live-OP am 6. Mai.

>> Pressemitteilung (PDF)


Hörkompetenz unter einem Dach

Interdisziplinäre Hörkompetenz unter einem Dach - zur Versorgung und Betreuung aller Arten von Schwerhörigkeit.

Schirmherr: Christian Wulff


Hörzentrum Hannover
Karl-Wiechert-Allee 3
30625 Hannover    

Telefon: 0511/532-6603
Fax: 0511/532-6833
eMail: info(a)hoerzentrum-hannover.de


Wichtige, neue Informationen

Alle CI-Patienten werden in Hannover hörerhaltend implantiert ... mehr

Die MHH implantiert in Deutschland die meisten Patienten ... mehr

Die HNO-Klinik der MHH hat Erfahrung in der Anwendung aller Hörsysteme ... mehr

Auf der Station 46 steht ab sofort ein Fallmanager zur Verfügung ... mehr





Durch die Nutzung moderner bildgebender Technologien, "Digitale Volumen-Tomographie - DVT" sind wir in der Lage, im Anschluss an die Cochlea-Implantat-Operation die korrekte Lage der Elektrode in der Hörschnecke zu überprüfen und falls notwendig, diese zu korrigieren. Das Verfahren hat sehr viel weniger Strahlenbelastung als Computertomographie (CT), die Qualität der Bildgebung ist jedoch mit der CT-Bildgebung vergleichbar. Die DVT-Untersuchung wird routinemäßig am Ende der CI-Operation bei allen Patienten durchgeführt, um die seltenen Fehllagen der Elektroden sofort zu erkennen und zu korrigieren.